Freitag, 15 November 2019

Kursreihe „Leben in Bayern“

Die Kursreihe „Leben in Bayern“ ist ein Modellprojekt des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration zur Vermittlung von Werten und Alltagskompetenzen für Menschen mit Migrationshintergrund und Bleibeperspektive. Das Kolping-Erwachsenenbildungswerk setzt die Kursreihe als Veranstalter in Kooperation mit Kolpingsfamilien, Asylhelferkreisen, Pfarreien u.ä. an verschiedenen Standorten im Bistum Augsburg um.

Modul „Bildung“ in Peißenberg durchgeführt

 

 

Am späten Freitagnachmittag stand in Peißenberg schon in der zweiten Runde „Leben in Bayern“ auf dem Programm. Im November 2018 endete der Kurs „Erziehung in Bayern“. Kursteilnehmer, die Kolpingsfamilie Peißenberg und nicht zuletzt Kursleiterin Mechthild Gerbig waren vom ersten Modul so begeistert, dass im Februar und März 2019 das Modul „Bildung“ organisiert wurde.

 

Wie ist das Schulsystem in Bayern organisiert? Für welchen Beruf benötigt man welchen Abschluss? Warum ist der Besuch des Kindergartens wichtig? Diese und mehr Fragen wurden an vier Terminen im Pfarrheim St. Barbara geklärt. Die Kolpingjugend Peißenberg kümmerte sich um die Betreuung der Kinder, während die TeilnehmerInnen verschiedene Aspekte rund um das Thema Bildung erarbeiteten. „Die Atmosphäre im Unterricht war positiv und entspannt“, berichtete Kursleiterin Mechthild Gerbig anschließend. „Die Leute freuten sich, deutsch sprechen zu können. Die Übung kommt im Alltag leider zu kurz, weil die Kontakte zur deutschen Bevölkerung kaum vorhanden sind.“

Die in jedem Kurs eingeplante Exkursion ging zum Möbelhaus Palmberger. In der dortigen Möbelwerkstatt wurden die Maschinen bestaunt. Erklärt wurde beispielsweise, welche Ausbildung man braucht, um in der Werkstatt arbeiten zu können und wie das duale Ausbildungssystem funktioniert. Die Teilnehmenden waren auch hier interessiert bei der Sache.

Fazit: Auch der zweite Kurs in Peißenberg aus der Reihe „Leben in Bayern“ war eine gelungene Sache!

 

Text: Sabine Liebermann, Bilder: Maximilian Wolf